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Ernährung  bei  Hashimoto- Thyreoiditis (M. Hashimoto)

Zunehmend werden insbesondere Frauen mit der Diagnose Hashimoto Thyreoiditis konfrontiert. Oft liegt der Verdacht auf eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) vor, bis durch eine spezifische Blutanalyse diese so genannte "silent inflammation", eine stille Entzündung des Organs, erkannt wird. Neben einer vermuteten Erblichkeit können Immundefizite oder Entzündungsherde im Organismus die autoaggressive Erkrankung der Schilddrüse fördern. Hier richten sich körpereigene Abwehrzellen gegen das Organ, bis zu dessen Auflösung. Schwermetalle, über die Nahrung aufgenommene Östrogene, Amalgamfüllungen, Pestizide, Holzschutzmittel und Lösungsmittel stehen im Verdacht, das hormonelle Gleichgewicht empfindlich zu stören.

Nicht erst in den Wechseljahren, schon viel früher schon, kann es zu einer Östrogendominanz im weiblichen Hormonhaushalt kommen und diese wiederum nachhaltig den Progesteron-

und Schilddrüsenstoffwechsel stören. Neben der Störung der Schilddrüse führt die Imbalance häufig zu frauenspezifischen Beschwerden im Rahmen des Zyklus, zu Myomen etc.,die nicht in diesem Kontext betrachtet werden.

 

Ernährungsempfehlung bei Morbus Hashimoto

Auch wenn die Ursachen der Erkrankung Morbus Hashimoto

bis heute nicht abschließend ergründet ist, können Nährstoffe zusätzlich zur Therapie positiv wirken, indem sie Entzündungen entgegen wirken oder immunstützend sein können. Bevorzugt eignen sich Lebensmittel, die pflanzliche Phenolsäuren enthalten. Hierzu zählen Getreide, Früchte, insbesondere Birnen, Äpfel und Zitrusfrüchte. Weiterhin eignen sich Nüsse, Gemüse, insbesondere Blumenkohl zur gezielten Ernährung. Tierische Fette sollten möglichst selten bis gar nicht verzehrt werden, da sie so genannte lipophile Giftstoffe (Lösungsmittel, Schwermetalle und Pestizide) anreichern. Fette Fische wie Aal, Hering, vor allem auch Thunfisch sind häufig stark belastet. Doch auch fettes Fleisch speichert Gifte und Schwermetalle. 

Es empfiehlt sich, weißes Fleisch wie Geflügel rotem Fleisch

wie Schwein, Kalb, Rind und Wild vorzuziehen.

 

Stärkung des Immunsystems

Betroffene Frauen leiden oft an Vitamin- D3- Mangel. 

Dieses Vitamin, welches im Grunde genommen die Funktion eines Hormones inne hat, zeigt gute hormonregulierende, immunstärkende und antiinflammatorische Effekte, sprich:

Es wirkt Entzündungen entgegen. Patientinnen mit Hashimoto-Thyreoiditis haben oft deutlich niedrigere Vitamin- D3- Spiegel im Serum als gesunde Vergleichsgruppen. Der Blutserumspiegel sollte regelmäßig gemessen, und Vitamin D, bei Mangel, gegebenenfalls substituiert werden. Vitamin D hat neben positiven Effekten auf das Herz- Kreislauf- System und die Psyche vor allem bei der Stärkung des Immunsystems eine bedeutsame Rolle. In der Nahrung kommt Vitamin D vor allem in Lebertran und in Fisch vor. Besonders geeignet sind fettreiche Fischarten wie Hering, Sardine oder Lachs. Auch Milchprodukte und Eier (Eigelb), so wie einige Pilzarten, insbesondere Steinpilze und Shiitake-Pilze  sind reich an Vitamin D. Allerdings liegt ihr Vitamin D-Gehalt weit unter dem der fetten Fische.

 

Selen fällt ebenfalls eine Rolle bei der Gesunderhaltung und Therapie der Schilddrüse zu. Selen scheint generell bei einer Reihe von Entzündungsreaktionen, vor allem an hormonellen Organen, eine Schlüsselrolle zu spielen. Ebenso wie das D3 hat auch Selen antientzündliche Effekte. Selen ist ein essentielles Spurenelement, das heißt, bedeutet, es ist lebenswichtig ist und muss, in geringen Mengen, regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden, da der Körper Selen nicht selbst herstellen kann. Selenhaltige pflanzliche Nahrung: Paranüsse, Kokosnüsse, Kokosöl, Kokosmilch, Sesam,  Hülsenfrüchte, Knoblauch, Steinpilze, Sonnenblumenkerne, Hirse und Vollkorngetreide. Tierische Selenlieferanten sind Hühnerfleisch, Eigelb, Hering, Hummer, Thunfisch, Rotbarsch und Forelle.

 

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