Fütterstörungen und Essstörungen

im Säuglings-und (Klein)Kindesalter

 

Essen und Trinken sind elementare Funktionen und prägen schon die erste Zeit des Lebens. Ein Säugling, der zufrieden nach ausreichender Nahrungsaufnahme lächelt und dann wieder einschläft, ist beglückend, beruhigend für die Eltern, sorgt bei ihnen für Sicherheit und Zufriedenheit.

 

Doch nicht bei allen jungen und  auch etwas älteren Kindern (Altersspanne von 0 - 6 Jahren) verläuft die Füttersituation so entspannt und unkompliziert. 15% bis 20% aller Kinder leiden an einer leichten bis mittelschweren Trink- und Ess-störung , 3% bis 7% erleben sogar eine schwere Störung der Nahrungsaufnahme (BZgA).

 

Probleme können sich dergestalt zeigen, dass die Kinder nur sehr schwach saugen, sich immer wieder von der Nahrungs-quelle wegdrehen, den Mund nicht öffnen, sich körperlich steif machen, nicht die nötige/ vorgegebene Nahrungsmenge zu sich nehmen, auch immer wieder während der Mahlzeit einschlafen, unruhig oder unzufrieden wirken.

Säuglinge neigen häufig auch zu untröstlichem Weinen und Schreien, so wie zu Schlafproblemen. Die Nahrungsaufnahme entwickelt sich unter den erschwerten Umständen zum Kampf, letztlich auch um Leben und Tod. Diese Situation ist oft massiv angstbesetzt und  führt in einem Großteil der Fälle zum lebenserhaltenden Aufsondieren der Babys. (Legen einer naso- gastralen Sonde zur Ernährung des Kindes durch die Nase.)

 

Fütter- und Essstörungen: Kinder essen nicht, verweigern die Nahrung. Essen wird immer öfter zur familiären Bela-stungsprobe. Eltern sind zunehmend hilflos. Essen wird zum ständigen (Reiz-) Thema. Das Essen wird zum Machtkampf zwischen Kindern und Eltern. Kinder haben keinen Appetit. Kinder essen nur sehr mäkelig und ausgewählt, sind so genannte "picky eater".

 

Therapie bei kindlichen Fütterstörungen

 

Die ärztlich verordnete Füttertherapie (ICD 10, F 98.2/ SC 1)

in hierfür qualifizierten logopädischen Praxen, basiert auf Erkenntnissen der Psychologie, der Sensorischen Integration, arbeitet mit Ansätzen aus der Bobath- Therapie und anderen körperlichen und psychischen Therapieformen, sowie mit viel Beobachtung, Achtsamkeit und Geduld.

 

Der Therapie geht eine häusliche Videobeobachtung einer Essenssituation voraus, die von der Therapeutin gesichtet und ausgewertet wird. Es erfolgt zudem eine ausführliches Erstgespräch (Anamnese), in dem die Eltern alles rund um das kindliche Essverhalten schildern. Gemeinsame Gespräche werden protokolliert, die Eltern bekommen Hilfestellungen an

die Hand.

 

Es finden Esssituationen in der Praxis statt, die von der Therapeutin beobachtend begleitet werden. Es werden neue Ansätze überlegt, die die Eltern, die ihr Kind am Besten kennen, therapeutisch begleiten, und die in der Praxis und zuhause umgesetzt werden.

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Meine Praxis ist durch entsprechende Fachfortbildung zur Füttertherapie qualifiziert. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt auf!

 

 

Wir sitzen zusammen, der Tisch ist gedeckt,
wir wünschen uns allen, dass es gut schmeckt!

 

 

Praxis

Silke Petersen Brookdeich 14

21029 Hamburg

 

0162 322 55 80

 

Ihren Termin vereinbaren Sie bitte telefonisch, per Mail unter: info@praxis-silkepetersen.de oder per

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